Oberhausen

 


FU – Podium zum Thema
Kinderamut – näher als wir denken.

Im Tafelcafe der ehemaligen Kirche Hl. Familie lud die FU Oberhausen zum Thema „Kinderarmut – näher als wir denken“, ein.

Barbara Oesterbeck, FU Vorsitzende, begrüßte zahlreiche Interessierte und sechs Vertreter aus Verwaltung – Politik - Kirche - Schule u Kindertageseinrichtungen und dem Dezernenten und OB Kandidaten der CDU, Dirk Buttler, im Tafelcafe der ehemaligen Kirche Hl. Familie, zu einem Podium
„ Kinderarmut – näher als wir denken“
Die 6 Podiumskandidaten berichteten und beleuchteten aus ihrer konkreten Arbeit und der Situation die Kinderarmut in NRW, und den Vergleich in Oberhausen, in den hier bestehenden Sozialräumen
Marlies Plitt Vogt vom FU Vorstand übernahm die Moderation.
Es wurde über die derzeitige aktuelle Situation der Kinderarmut hier in Oberhausen und die Möglichkeiten von Hilfestellungen und Lösungsansätzen diskutiert.
Ein Blick auf die Zahlen macht die Notwendigkeit einer solchen Diskussion mehr als deutlich.
Ende 2007 lebten 7100 Kinder in armen oder armutsnahen Verhältnissen.
Einwanderungsfamilien und Familien mit vielen Kindern sind besonders betroffen.
Die Probleme waren schnell beschrieben, nicht so einfach ist es eine Lösung zu definieren wie die Diskussion am Mittwochabend zeigte.
Mit der Ausgabe von Nahrungsmitteln und oder einem Mittagstisch sowohl bei der Tafel, beim CVJM oder auch an Schulen in Oberhausen, ein Beispiel in der Josefs Schule als Frühstücksangebot helfen zwar, aber Stimmen
aus dem Publikum fragen: „ wie kann man Eltern dazu anregen sich wieder mehr um ihre Kinder zu kümmern?“ Wie kann man die Hilflosigkeit der Betroffenen Familien und vor allem der Kinder entgegen wirken und aus dieser Sackgasse herausführen?.

Allen Vertretern der verschiedenen Einrichtungen wie Andreas Stahl, Familienbüro, dem Tafel Vorsitzenden Josef Stemper, Martin Meister vom CVJM Mittagstisch, dem Grundschulleiter der Josefs Schule Joachim Robbers, Hans Bernd Lösken (kath. Kindertageseinrichtungen) ist es wichtig verloren gegangene Erziehungskompetenzen der Eltern gemeinsam durch Prävention und Pädagogik mit einem sozialen Netzwerk wieder aufzubauen, Vertrauen schaffen und Hilfe zur Selbsthilfe in schwierigen Lebenssituationen zu geben.

Gez.
Elisabeth Koß
Pressereferentin
FU Oberhausen

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